Parodontologie
Was ist Parodontologie ? Parodontologie - häufig gestellte Fragen (FAQ)
Parodontologie ist die Lehre vom Zahnhalte-apparat, dem Parodontium. Das Parodon-tium setzt sich aus 4 Teilen zusammen: Dem Zahnfleisch (Gingiva & Mucosa), dem Kiefer-knochen, dem elastischen Zahnhalteapparat (Ligament) und dem Zement auf der Zahn-wurzel. (siehe Zeichnung)
Entzündliche Erkrankungen dieser Strukturen werden im Allgemeinen als Parodontitis (im Volksmund als Parodontose) bezeichnet. Diese kann im Endstadium zu Zahnverlust führen. Zahnverlust bei Erwachsenen ist heute zu 70% bedingt durch die Folgen der meist unbehan-delten Parodontitis.
Hier eine gute Nachricht!
Die Ursachen einer Parodontitis sind heute größtenteils bekannt. Mit modernen parodon-tologischen Behandlungskonzepten kann ein progressives Voranschreiten dieser Erkran-kungsformen weitgehend gestoppt werden.
Eine Parodontitis ist in 9 von 10 Fällen eine chronische Erkrankung. Chronische Erkrankungen sind in der Anfangsphase häufig schmerzfrei und werden daher oftmals spät erkannt. Es gibt Anzeichen, auf die Sie selbst frühzeitig achten sollten:
- Ist Ihr Zahnfleisch intensiv rot und geschwollen?
- Gibt es Ablagerungen auf den Zähnen?
- Blutet das Zahnfleisch auf Berührung, z.B. bei der Zahnreinigung oder gar spontan?
- Beobachten Sie Zahnwanderungen oder neu entstandene Lücken zwischen den Zähnen?
- Erscheinen Ihre Zähne sehr lang oder beobachten Sie, dass Zahnfleisch in den
Zahnzwischenräumen fehlt?
- Leiden Sie unter Mundgeruch?
- Hat Ihr Zahnarzt bereits bei Ihnen Zahnfleischtaschen diagnostiziert?
- Ist auf Röntgenbildern Knochenabbau festgestellt worden?
Verschiedene Allgemeinerkrankungen stellen Risikofaktoren für Parodontalerkrankungen dar:
- Leiden Sie an Diabetes?
- Sind Sie Raucher?
- Leiden Sie an Herz-/Kreislauferkrankungen?
Was tun ?
Der erste Schritt für eine erfolgreiche Behandlung führt über eine exakte, detaillierte Befundaufnahme (Taschentiefen, Verlust an Stützgewebe, Entzündungsgrad, Lockerungsgrad u.v.m.) und einem Röntgenstatus zu einer differenzierten Diagnose.
Die präzise Diagnose ist der Schlüsselfaktor für eine adäquate Therapie:
Nur eine auf Ihre Erkrankung zugeschnittene Therapie wird den optimalen Erfolg und die beste Prognose für Ihre Zahngesundheit garantieren.
Die meisten Parodontalerkrankungen sind Folge einer bakteriellen Infektion.
- In einer ersten Behandlungsphase gilt es, diesen Infektionsgrad zu minimieren durch Reinigung und Glätten von Zahn- und Wurzeloberflächen, Schaffen hygienefähiger anatomischer Strukturen. Gegebenenfalls bedarf es medikamentöser Unterstützung.
- Neben den klassischen geschlossenen und chirurgischen Verfahren der Parodontaltherapie verwenden wir sanftes LASERLICHT, um die entzündungsverursachenden Bakterien erfolgreich zu bekämpfen und damit den Erfolg von parodontalen, bzw. periimplantären Maßnahmen oder einer Wurzelbehandlung zu sichern.
- Neben den klassischen geschlossenen und chirurgischen Verfahren der Parodontaltherapie verwenden wir sanftes LASERLICHT, um die entzündungsverursachenden Bakterien erfolgreich zu bekämpfen und damit den Erfolg von parodontalen, bzw. periimplantären Maßnahmen oder einer Wurzelbehandlung zu sichern.
Dies geschieht mit Hilfe der Antimikrobiellen Photodynamischen Therapie (aPDT) -
helbo.de. Unter dem Begriff "Photodynamische Therapie" versteht man die lichtinduzierte Inaktivierung von Zellen, Mikroorganismen oder Molekülen! Die "Antimikrobielle" Photodynamische Therapie richtet sich gezielt gegen pathogene Mikroorganismen.
Dabei werden infektionsverursachende Bakterien mit Hilfe eines Farbstoffes angefärbt, sensibilisiert und durch Bestrahlung mit Licht geeigneter Wellelänge und Energiedichte abgetötet.
VIEL WIRKUNG - WENIG NEBENWIRKUNG
- Am Ende dieser ersten Behandlungsphase muss eine erneute Befundaufnahme zeigen, inwieweit weiterführende Maßnahmen erforderlich sind. Viele parodontale Probleme sind hier bereits gelöst. Abhängig vom Befund kann die Indikation vorliegen für
> Weitergehende parodontalchirurgische Maßnahmen,
> Knochenregeneration (z.B. Emdogain),
> Deckung von Weichgeweberezessionen u.m.m.